Montag, 31. Mai 2010

Kurze Anmerkung

*Der Titel "Satellite" war nur so angegeben. In Vogue?
*Der Eintrag ist keine Mittenacht-Sentimentalität. Es ist einfach so.

Satellite

:) Nein, es geht nicht um die Eurovision, obwohl man mich heute zum deutschen Sieg aktiv gratulierte. Ja, ich bin medienbegingt aufs Land stolz. Nun fehlt noch Weltmeisterschaft in Südafrika, dann bin ich ganz "eingebürgert".

Meine kurze Nachrichten: There is no life than a master thesis and discipline is its prophet. Leider leide ich stetig unter Schreibblockaden. Google berät viel zu schreiben, um auf dem Ball zu bleiben. So, nun werde ich täglich bloggen, damit free writing sich erfolgreich bei mir entwickelt.

Gerade habe ich ein Buch gelesen, nämlich nur paar Seiten davon, was mir meine Mama zugeschickt hat. Es geht um den prominenten Rechtsanwalt und seine Karriere. Der Mann ist auf seine Arbeit süchtig und schließlich gerät er in die seelischen Krise. Der Anfang gefällt mir definitiv. :)
Ich muss ja zugeben, dass ich auch meine Arbeit recht gut finde und bin unglaublich glücklich, in der Branche gelandet zu sein. Und überhaupt mit allem glücklich. Mit besten Eltern, mit besten Schwierigkeiten, mit besten Freunden auf der Welt, mit allem, was vergangen ist und was auf mich künftig zukommt. Also, voll dankbar.
Bis morgen, Universum!

Sonntag, 16. Mai 2010

About her



Meine Mama. Als ich letztes Mal in Astana Ramadanspezifisch viel Essen fotografiert habe, war das Motto für diesen Besuch "Mama und ein wenig Restwelt". Ich habe bestimmt 70 Bilder nur mir ihr. Das finde ich zu Recht. Wer außer mich, ihre Tochter, kann sie gut ablichten? Die Hausmänner sind eher bescheiden und nicht immer enthusiastisch.



Wir sind uns sehr ähnlich. Wir haben die gleichen Turnschuhe. Wir tragen fast die gleiche Kleidungsgröße. Wir haben ähnliche Stimmen. Wir hören gern die gleichen Predigten und finden sie beide fantastisch.
Ich könnte generell eine verbesserte Kopie meiner Mama werden, aber leider erreiche ich den aktuellen Model immer noch nicht.
Fazit: Kinder müssen zuerst ihre Eltern hören und ihre beste Eigenschaften reflektieren. Andere Quellen können warten.

Dienstag, 11. Mai 2010

Mai. Sonne. Astana.

Ich kann 24 Stunden nicht schlafen und dabei auch fotografiert werden. Und lächeln.



It's shashlyk time, baby or That is why you're fat



Das war ein toller Mai-Anfang.

Montag, 26. April 2010

Eye-Catcher

Ich hatte früher eine Theorie. Um aufzufallen braucht man:
a) bildhübsch zu sein;
b) bildhübsch auszusehen (sprich: Look, Frisur etc.)

Wenn man die Punkte in Erfüllung nicht bringt, da muss man was anderes ausdenken.

Mit Bruders Auto in der Gegend rumfahren:



Mit Blumen in der Gegend spazieren (da könnte man aber neidische Frauenblicke erwischen, aber meistens sehen die Leute neugierig an und bilden im Kopf mehrere Variante von Love Story):



Eine reine Offenbarung für mich war paar Bus-Fährte mit der Torte oder Kuchen in Händen. Ich war absolute Sympathieträgerin. Der Busfahrer hilft mir einzusteigen, strahlt und fragt gar nicht nach dem Fahrschein. Andere Zuschauer senden positive Blick-Signale. Yes, Geheimnis vom großen Aufmerksamkeitswerkzeug wurde gelüftet.

Aber Hessen bringt immer was Frisches ein. Letzte drei Wochen, als ich die stolze Inhaberin von hellen Inliner geworden bin, fühle ich mich auf der Straße immer im Mittelpunkt. Bis zum Mainuferweg trage ich Laufschuhe und dann ziehe sie um. Der Weg mit Rollschuhe in einem Hand macht mich denken, ich sei Germany´s Next Inliner Model.

Sonntag, 25. April 2010

World does love me more!

Letzte Zeit denke ich ständig daran, dass ich mich egoistisch verhalte: bin oft allein, telefoniere kaum, skype ganz kurz, fotografiere ungern und wenn doch, dann behalte meine digitalisierte Welt nur für mich selbst, im Postbox liegen unbeantwortete Emails, also, werde eingefleischte Soziopathin. Aber es ist doch einfach, paar Zeilen hier einzutragen? Der Blog von mir stellt keine literarische Ansprüche, ist eher für einen sehr begrenzten Kreis und das gefällt mir auch.

Also, was bin ich?
Ich befinde mich in der Phase der Doch-Kaffee-Trinkerin, und am besten mit viel Milchschaum, der gelegentlichen Brot-Esserin, der Am-WE-viel-Eis-Esserin, der Am-Abend-lieber-im-Bett-Fernseher-Zuschauerin, und wie immer, Viel-Sorge-Macherin.

Das Surf-Stick ist eine sehr feine Sache, muss aber nächste Woche unbedingt Guthaben aufladen, finde aber im Umkreis keine DM oder Lidl-Filiale.

Ich habe einen Balkon mit toller Aussicht. Über Hanau liegt die Einflugschneise von FRAPORT. Zuerst fand ich die Tatsache so faszinierend, jede 5. Minute einen Boeing im Himmel anschauen zu dürfen. Dann sah ich einen Protest-Aushang an einer Litfaßsäule an, der Fluglärm solle Brustkrebs und Herzkrankheiten verursachen. Dann habe ich begonnen, mir Gedanken zu machen ;) Rechtzeitig kam isländische Aschewolke! Das letzte WE war extrem ruhig. Im twitter fand ich einen witzigen Eintrag: die Bewohner von Einflugschneise-Orten sollen Eyjafjöll-Partys organisieren.

Mein Handy dient jetzt nur als Wecker. Warum? Siehe Absatz 1, da oben.
Und wenn ich da tippe, dann nur etwas Solides (Maria, Elisabeth, Ihr seid Ausnahmen), so wie: "Papa, ich komme nächste Woche nach Hause, Inschalla!"

Summer is in the air

Take a seat!