Dienstag, 7. Februar 2012

Ice Age

Gestern lief ich im Dunkeln nach Hause, Hände eingefroren, also, fast alle Organe waren vor der Kälte gelähmt, ich war hungrig, hundemüde. In diesen Momenten will ich normalerweise nur eins - zur Mama. Wenn ich aber überlegte, wie sie unter aktuellen -32 Grad ihren Winterspaß haben, kam ich schweigend und brav heim. Ich habe wirklich nichts zu meckern.

Montag, 6. Februar 2012

Zugriffsquellen

Aus Neugier habe ich gerade die Blogstatistik angeschaut. Die drei größten Zugriffsquellen sind linkedin (wer? wer hat da was zu mir gepostet? Liebe ehemalige und zukünftige Arbeitgeber, ich bin viel besser, als ich schreibe und denke!), troll-face-ru.blogspot.com (hm) und Highlight - rus-porno (hmmm?). Bin ein wenig überrascht und enttäuscht, gelinde gesagt.

Sonntag, 5. Februar 2012

Sklerose

Jemand aus meinen unterschiedlichen Lebensabschnitten hat heute den Geburtstag, am 5. Februar. Aber weiß nicht genau wer. Jedenfalls, alles Liebe und so. 

Leftovers


Hatte ich wirklich so hellere Haare?


War es wirklich so grün?


War es wirklich so warm? Ich kann mich gut an dem Tag erinnern, nach dem sterilen Putzen ging ich ins Schwimmbad, um bis zum dem Sonnenuntergang Zeit zu vertreiben.

Donnerstag, 2. Februar 2012

Ode an -ung

Konzeptionelle Weiterentwicklung von automatischen Kleinteillagern durch die Dynamisierung von Übergabeplätzen zur Einsparung von Ressourcen und Steigerung der Umschlagleistung  
In dem Moment finde ich den Satz äußerst putzig.

Kompliment

Mein beliebtester Rückzugsort ist bekanntlich öffentliche Verkehrsmittel, da schlafe ich immer oder schwelge in einem Trancezustand, der so kompliziert ist, dass ich ihn einfach "schlummern" nenne. Ich habe übrigens schon vergeben, Lektüre oder Musik mitzunehmen, sind bloß verschwendete Plätze in meiner Handtasche (mit der ich, wie bereits bemerkt wurde, "mich ins Exil sofort ausbrechen kann", habe fast alles mitdabei). Heute morgen waren meine Lieblingssitzplätze (im hinteren Teil, in Fahrtrichtung, am Gang, heißbegehrt: dritte Reihe) besetzt. Dazu noch hatte ich den Kaffee der togo-Sorte in den Händen, Gott sei Dank, hab ich nun eine Mörderausrede, mich sofort früh Morgen mit dem Ding zu befüllen, draußen ist es ja nicht unbedingt warm. Ich stand also im Bus, Kaffee längst ausgetrunken und "schlummerte". Eine Haltestelle vor meinem Ziel öffnete ich meine Augen und wurde von einem Unbekannten angesprochen, dass ich "sehr elegant am Stehen schlafe", und der Mutige stieg gleich aus. Seitdem war ich bereits fünfmal vorm Spiegel in der WC. Am Imitieren. Die größte Herausforderung ist ein Auge zu zu halten und mit dem anderen gleichzeitig die Pose nach Eleganzgrad zu analysieren. Was bringt eh solch' einer üblicher Tag.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Busy monkey

Nein, ich blieb natürlich nicht in der Phase von Pandas stecken, dank der Natur und eurer lieben Unterstützung. Ich vermute, dass ich meine fast Halbjahresvolumina des Mitleids abgezockt habe, keine schlechte Ausbeute, Frau Z.

Es war schon schön verbunden:


 Nun sieht der Finger aus:


Mein zweiter geistiger Zustand verkörpert das oben genannte Tier. Und dann abends lese 3 Min ein bisschen das spannende Buch zu typischen Denkfehlern und gehe schlafen. Die Erkältung hat übrigens meine Schlafstörungen perfekt weggekillt. Je mehr ich lese, desto kritischer wird die Frage: warum bin ich nicht, als lebendes Beispiel aller möglichen Denkfehler, im Buch aufgelistet? Ein bisschen Ruhm hätte ja nicht geschadet. Einen frostigen Februaranfang.